Gruppenzwang und lernende Politik


Neu eingeführte Ungleichbehandlungen innerhalb der Schulklassen je nach Impfstatus sind mit gesundheitlichen Kriterien nicht zu begründen. Das einzige Motiv kann Schikane sein – mit dem Ziel, durch Corona nicht gefährdete Kinder zu einer Impfung zu bewegen. Dieses Vorgehen ist in jeder Hinsicht verwerflich: Die Schulen und der Gruppenzwang werden als „Hebel“ einer destruktiven Politik eingesetzt und gesellschaftliche Konflikte dadurch in die Klassen und in die Familien getragen. Die untertänige Umsetzung von solchen pädagogischen und gesellschaftlichen Irrwegen durch die Schulen ist sehr bedenklich. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Die jüngsten Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz zum „Schutz“ der Bevölkerung können ganz allgemein als gesundheitlich irrational und gesellschaftlich destruktiv bezeichnet werden. Besonders heraus stechen dabei die Regelungen, die Kinder und Schulen betreffen. Die noch immer offiziell als „Schutz“ bezeichnete Drangsalierung der jungen Menschen wird auf eine neue Stufe gehoben, indem die Schüler einiger Bundesländer auch innerhalb der Klassengemeinschaften ungleich behandelt werden sollen.

Kriterium für die (zusätzliche) Aufteilung der Schüler in den Klassen ist der Impfstatus von jungen Menschen. Für diese Altersgruppe bedeutet Corona ganz überwiegend keinerlei Risiko (während das bei einer noch nicht angemessen erforschten und noch als experimentell zu bezeichnenden Corona-Impfung langfristig anders aussehen könnte). Gleichzeitig steht fest, dass die Corona-Politik und die dadurch auch in den Schulen Einzug haltende Paranoia und Ignoranz gegenüber den Schülerbedürfnissen erhebliche gesellschaftliche Risiken bergen.

Gruppendruck wird in den Klassen vorsätzlich geschürt

Wie Medien berichten, gilt nach Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz jetzt etwa in Schulen in Berlin und Brandenburg: Enge Kontaktpersonen, die geboostert, frisch geimpft oder frisch genesen sind, sowie Genesene, die eine Impfung absolviert haben, sind von einer Pflicht zur Quarantäne ausgenommen. Nicht geimpfte Kinder oder jene, auf die obige Kriterien nicht zutreffen, müssen sich dagegen als Kontaktpersonen in eine zehntägige Absonderung begeben, Freitesten nach fünf Tagen möglich.

Laut den Berichten werden bezüglich der Tests bei Schülern zudem Genesene und vollständig Geimpfte den Getesteten gleichgestellt. Sie können also (im Gegensatz zu nicht geimpften Kindern) auf die wöchentlich verpflichtenden Corona-Tests in Schulen verzichten, heißt es in den jeweiligen „Corona-Eindämmungsverordnungen“ beider Länder. Diese Ungleichbehandungen kommen zu bereits existierenden Verwerfungen in den Schulen durch die Corona-Politik hinzu – und zu den bereits vor Corona bestehenden Konflikten etwa mit sozialen Hintergründen.

Zwei Berliner Kinder, die nebeneinander in der Klasse sitzen, werden jetzt also bei Testungen und bei der Verpflichtung zur Absonderung möglicherweise völlig unterschiedlich behandelt. Der eine Schüler wird unter Umständen als „besondere“ Gefahr abgesondert, der andere nicht. Mindestens eine Berliner Schule hat nun die Eltern angeschrieben: Für die reibungslose Umsetzung des Prozesses sollen die Eltern doch bitte dem Sekretariat den Impfstatus des Kindes mitteilen – selbstverständlich „freiwillig“.

Wer bei diesen Vorgängen die Gefahr der potenziellen Entfaltung von Gruppendruck in den Klassen kleinredet, hat keine Ahnung oder verfolgt meiner Meinung nach niedere Motive. Diese Regelungen und die vorsätzlich hergestellten Unterschiede sind selbst mit den (bereits fragwürdigen) offiziellen Zielen des „Gesundheitsschutzes“ nicht zu rechtfertigen. Sie sollen ganz offensichtlich ein zusätzliches Werkzeug bei der indirekten Impfpflicht sein. Dieser Druck ist bei allen Bürgern abzulehnen, wird er aber auf Kinder ausgeübt, ist er überhaupt nicht mehr zu akzeptieren.

Die untertänige Akzeptanz durch viele Schulen

Die Schulen setzen hier Weisungen um........... weiterlesen

Noch bis in den Herbst letzten Jahres hinein hatten die Spitzen aller Parteien im Bundestag dementsprechend auch eine allgemeine Impfpflicht explizit ausgeschlossen. Mit dem Auftauchen von Omikron und steigenden Infektionszahlen drehte sich dann nach der Bundestagswahl politisch schnell der Wind. Selbst Christian Lindner neigte nun zur Impfpflicht. Stichwort:


„Lernende Politik“. 


Mit Blick auf die Datenlage der letzten Wochen wird immer augenscheinlicher: Die Corona-Impfstoffe erfüllen nur bedingt die großen Hoffnungen, die man ursprünglich in ihre Wirksamkeit gesetzt hatte. Sie schützen zwar nach wie vor vor schweren Verläufen bei einer Infektion mit dem Coronavirus. Eine Infektion mit dem Virus und dessen Weitergabe können sie hingegen allenfalls reduzieren.

Die symptomatischen „Impfdurchbrüche“ seit Februar 2021 summieren sich laut RKI-Wochenbericht (Stand 13. Januar 2022) mittlerweile auf über 600.000 Fälle. Von allen Menschen zwischen 18 und 59 Jahren, die in den letzten Wochen an Covid erkrankten, waren 55,3 Prozent grundimmunisiert (d.h. vollständig geimpft ohne Auffrischungsimpfung). Bei den über 60-Jährigen betrug der Anteil 53,7 Prozent. Betrachtet man nur die symptomatischen Omikron-Fälle, dann liegt der Anteil von Doppelgeimpften und Geboosterten bei den 18- bis 59-Jährigen bei rund 83 Prozent (59 Prozent grundimmunisiert, 24 Prozent mit Auffrischungsimpfung). In der Altersgruppe 60+ beträgt der Anteil rund 86 Prozent (39 Prozent grundimmunisiert, 47 Prozent mit Auffrischungsimpfung).

Auch wenn man diese Zahlen zur relativ hohen Impfquote ins Verhältnis setzt, ist der schützende Effekt der Vakzine bezüglich Infektions- und Transmissionsrate mehr als überschaubar. Von einer „Pandemie der Ungeimpften“ kann aktuell jedenfalls keine Rede mehr sein.

Lernende Politik.


Wenn ich Geld bekomme dann lerne ich auch besser, für jedes sehr gut bekam ich 1 DM für Gut 50 Pfennige im Jahr 1961, also hatte ich immer zwischen 4 DM Taschengeld und das zweimal im Jahr, ansonsten bekam ich kein Taschengeld


Der VCI orientiert seine Spenden an den Inhalten von Grundsatz- und Wahlprogrammen der Parteien.


„Die industriepolitischen Positionen der Parteien spielen hier eine wichtige Rolle"


Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat im letzten Jahr insgesamt 73.500 Euro an vier politische Parteien gespendet, da erfüllt man untertänigst das Anliegen der Konzerne


Und vor Pfizer macht jeder etablierte Abgeordnete im Bundestag den Bückling. Pharmakonzerne haben in der Vergangenheit schon Entscheidungen eingekauft

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Lernende Politik


Die SPD bekommt Geld von der Fa. Pfizer (nachzulesen auf https://parteitag.spd.de). Pfizer profitiert vom Impfzwang.