Angelique Coetzee, die Vorsitzende der South African Medical Association


B.1.1.529, auch bekannt als ' Omicron-Variante ', führt zu einer "leichten Erkrankung ohne auffällige Symptome" 


"Es stellt eine leichte Krankheit mit Symptomen wie Muskelkater und Müdigkeit für ein oder zwei Tage dar. Wir haben bisher festgestellt, dass die Infizierten keinen Geschmacks- oder Geruchsverlust erleiden. Sie können einen leichten Husten haben. Es gibt keine" auffällige Symptome. Von den Infizierten werden derzeit einige zu Hause behandelt“, sagte Coetzee der Nachrichtenagentur.


Sie fügte auch hinzu, dass die Krankenhäuser mit den Patienten, die diese Variante tragen, noch nicht überlastet seien.

Sie merkte auch an, dass die Ärztekammer diesen Ausbruch prüft und erst nach zwei Wochen von dieser Variante erfahren wird. „Ja, es ist übertragbar, aber im Moment wissen wir als Mediziner nicht, warum so viel Hype getrieben wird, während wir uns noch damit beschäftigen. Wir werden es erst nach zwei bis drei Wochen wissen, da einige Patienten aufgenommen werden und dies junge Menschen im Alter von 40 Jahren und jünger sind", sagte sie.


Die Vorsitzende kritisierte auch die Länder, die ein Reiseverbot verhängt haben, nachdem sie von der neuen Variante erfahren hatte. Am Samstag zuvor hatte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa ein formelles Gespräch mit dem britischen Premierminister Boris Johnson geführt, um die Streichung Südafrikas von der Reiseverbotsliste zu beantragen.


Die Variante B.1.1.529 wurde in mehreren bestätigten Fällen des Coronavirus in Südafrika nachgewiesen, in denen die Beta-Variante nachgewiesen wurde. 

Mit genetischen Veränderungen, die Viruseigenschaften wie Übertragbarkeit, Schwere der Erkrankung, Immunflucht, Diagnostik beeinflussen, wurde die Variante in mindestens 10 bestätigten Fällen von COVID-19 in Südafrika nachgewiesen. 

Laut Tulio de Oliveira, PhD, Direktor des Centre for Epidemic Response & Innovation (CERI) in Südafrika, ist die Variante inzwischen in 90 % der Fälle in Gauteng vorhanden. 


Die epidemiologische Situation in Südafrika sei in gemeldeten Fällen durch drei unterschiedliche Spitzen gekennzeichnet, teilte die WHO mit. Während die WHO die Variante derzeit weiter untersucht, wird spekuliert, dass die Infektionen der Variante B.1.1.529 ebenso wie die Fälle stark zugenommen haben, aber sie fallen mit der Delta-Variante zusammen.

Pfizer und BioNTech haben ""ermutigende Daten"" in ihrer laufenden Studie zu einer dritten Auffrischungsimpfung des bisherigen Impfstoffs BNT162b2 beobachtet.
Erste Daten aus der Studie zeigen, dass eine dritte Dosis des BNT162b2-Impfstoffs 6 Monate nach der zweiten Impfung als Auffrischung hohe neutralisierende Antikörpertiter gegen den


Wildtyp-Virus und die Beta-Variante


hervorruft und gleichzeitig ein konsistentes Verträglichkeitsprofil aufweist.


Es gibt keine ausreichend verfügbaren Daten zur Beurteilung der Auswirkungen des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs auf den gestillten Säugling oder die Milchproduktion/Milchabgabe.


Es sind keine Daten verfügbar bezüglich der Austauschbarkeit des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer und BioNTech mit anderen COVID-19-Impfstoffen, um die vollständige Impfung abzuschließen. Personen, die die erste Dosis des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs erhalten haben, sollten auch die zweite Dosis des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs erhalten, um die vollständige Impfung abzuschließen.


GENEHMIGTE ANWENDUNG IN DEN USA:
Der COVID-19-Impfstoff von Pfizer und BioNTech darf unter den Bestimmungen der Notfallzulassung (EUA) für die aktive Immunisierung von Personen, die 12 Jahre oder älter sind, verwendet werden, um einer durch das SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus 2)-Virus verursachten COVID-19 (Coronavirus disease 2019)-Erkrankung vorzubeugen.


Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen gelten für den Zeitpunkt zum 8. Juli 2021. Pfizer übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder Entwicklungen zu aktualisieren.

Ein neuer Tag, eine neue Angst, seit vielen Tausend Tagen schon.


Angst vor Atomkraft. Angst vor Bildschirmtext. Angst vor Erderwärmung. Angst vor neuer Eiszeit. Angst vor Abweichlern. Angst vorm Terror. Angst vor Virus. Über und hinter allem aber die mit Milliarden Euro geschürte Angst der Bürger, das Falsche zu sagen, das Falsche zu denken, das Falsche zu fühlen.

Für Impfungen gebe es Kenntnisse über die Wirkmechanismen. Statistische Methoden der empirischen Studien könnten zeigen, ob eine Impfung „insgesamt etwas bringt“.


Es müsse unterschieden werden zwischen der Rationalität der Gesellschaft und Politik sowie der einzelner Menschen. Kein Mediziner und kein Virologe könne einzelnen Patienten eine sichere Aussage über die Gefährdung geben.


Auch andere Faktoren könnten zu Komplikationen führen. Demzufolge sei es keineswegs irrational, sich gegen die Impfung zu entscheiden. Jeder könne für sich beurteilen, ob eine Impfung für seine konkrete Situation vernünftig erscheint


Menschen, die sich nicht impfen lassen, wird oft vorgeworfen, dass sie sich irrational verhalten würden, dass sie nicht auf die Wissenschaft und die Erfolge der Medizin achten würden.


Mit zunehmender Emotionalisierung der Debatte werden die Attribute stärker: „wirr“ seien sie, „nicht mehr bei Verstand“. Aber ganz so einfach ist es nicht. Dieser Text versucht, die Vernunft in der Impfentscheidung zu entschlüsseln.


Achtung, Spoileralarm: Wer sich impfen lassen hat und sich über die Rationalität dieser Entscheidung auf keinen Fall verunsichern lassen will, sollte hier nicht weiterlesen. Alle anderen sollten sich in aller Ruhe und ohne die heimliche Frage „was will er denn damit suggerieren?“ auf den Gedankengang einlassen. Noch ein Spoiler: Am Ende steht, warum (und in welchem Sinn) es rational ist, sich impfen zu lassen


Es gehört zu den wichtigsten Erfahrungen der Medizin, dass sich Ursache-Wirkungs-Beziehungen in ihrem Wirkungskreis nur durch statistische Methoden und niemals im Einzelfall aufzeigen lassen. 

Podcast: Play in new window von Jörg Phil Friedrich (10 Minuten)

Thomas Schübel (Grenzen der Medizin) untersucht die Gründe für die Erfolgsgeschichte des Lebensqualitätsthemas in der Medizin. Diskursanalytisch rekonstruiert er „Lebensqualität“ als Inszenierung von Rationalität angesichts medizinischer Entscheidungen, die rational eigentlich gar nicht mehr getroffen werden können. In der Folge lässt sich die Etablierung des Lebensqualitätsthemas in der Medizin als Immunisierungsstrategie einer um Deutungsmacht ringenden Disziplin interpretieren. Der kritische Blick auf die Begründungsfiguren im medizinischen Lebensqualitätsdiskurs kann auch anderen Praxisfeldern vor Augen führen, wie schwierig es ist, Interventionshandeln mit „Wissenschaft“ zu begründen.


Mehr Machbares als Wünschbares Prof. Thierry Carrel


Mit dem Fortschritt ist auch die Sinnfrage in der Medizin immer mehr ins Zentrum gerückt: «Während früher mehr Wünschbares als Machbares war, ist heute mehr Machbares als Wünschbares», brachte es Carrel auf den Punkt. Bei einer medizinischen Indikation stünden sich ganz unterschiedliche Problemkreise gegenüber: auf der einen Seite das Ressourcenproblem und die Forderung nach Wirtschaftlichkeit, auf der anderen Seite die Rolle des Arztes als Aufklärer über die Behandlungsmöglichkeiten und die Präferenzen der Patienten. Die demografische Entwicklung, mit einer stetig steigenden Lebenserwartung, habe die Problematik zusätzlich verschärft. So stellten sich immer häufiger Fragen nach dem Sinn, mit den fast unendlichen Möglichkeiten der Medizin immer älter zu werden. «Als Mediziner wollen wir nicht unbeschränkte Lebenserwartung schenken, sondern die Autonomie, die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit der Menschen möglichst lange erhalten», so Carrels Standpunkt. Die Menschen hätten nicht Angst vor dem Tod, sondern vor einem qualvollen Sterben: «Deswegen soll die Medizin ein Sterben in Würde und ohne starke Schmerzen ermöglichen.»
Mit solchen und ähnlichen Dilemmata seien Ärzte regelmässig konfrontiert. Carrel gab deshalb zu bedenken: «Zu den Fragen des Könnens, Müssens, Sollens und Dürfens tritt heute eine weitere hinzu, die der Mediziner mit seinem Gewissen ausmachen muss: diejenige nach dem Machen wollen.»