Erster Verdacht auf „Omikron“-Variante in Hessen Deutschland – mehrere Fälle in Holland


„Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika wurden gestern Nacht mehrere für Omicron typische Mutationen gefunden. Es besteht also ein hochgradiger Verdacht, die Person wurde häuslich isoliert. Die vollständige Sequenzierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus“, hat der hessische Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Samstagvormittag (27. November) auf Twitter geschrieben.

Dort teilte er in einem gemeinsamen Thread mit der Virologin Sandra Ciesek mit, dass die „Omikron“-Variante mit „sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits in Deutschland angekommen“ sei.


Die neue Variante des Coronavirus gilt als ansteckender als die mittlerweile weit verbreitete Delta-Mutation. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Variante B.1.1.529 als „besorgniserregend“ eingestuft. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Freitag (26. November) mitgeteilt, dass Deutschland den Flugverkehr mit Südafrika umgehend einschränken werde.


Das Land gilt nun als Virusvariantengebiet.

Bereits am Freitag wurde „Omikron“ erstmals in Europa nachgewiesen. In Belgien soll sich ein Mann infiziert haben, der am 11. November aus Ägypten zurück nach Belgien gekommen war. Auch in den Niederlanden wurden am Samstag gleich mehrere Fälle der neuen Corona-Variante bestätigt. Laut Gesundheitsministerium sollen sich 61 angekommene Passagiere aus Südafrika infiziert haben.

Jetzt müssen wir die Diskussion um Nicklas Süle ( Vollschutzgeimpfter und Flugreisender) neu führen, da Geimpfte genauso Virenträger sind wie Ungeimpfte. Vielleicht hat sich der Ungeimpfte Joshua Kimmich bei Süle angesteckt.


Tatsache ist wer einen Corona Impfpass hat kommt in Deutschland überall rein, obwohl wissenschaftlich anerkannt ist, außer bei deutschen Medien und Impfwütigen Ärzten und Politikern, dass der Virenschutz nicht wirkt und grade einmal etwa zu 95 % besteht für maximal 3 Monate und dann rapide auf unter 50 % absinkt, das heißt etwas über  35 Millionen Vollschutzgeimpfte sind potenzielle Virenträger und dürfen reisen und jedes Konzert, Geschäft, Stadien, Gruppenseparty,  Friseur besuchen, Bahn, Flugzeug und Bus besteigen


Ungeimpfte und Ungetestete sind mittlerweile vom kompletten gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und können die Omikron Variante nicht von Südafrika nach Deutschland einfliegen

Weiterhin ist zu prüfen und wird in Afrika überprüft


Es gibt sogar Hinweise aus Computermodellen, dass B.1.1.529 der Immunität ausweichen könnte, die von einer anderen Komponente des Immunsystems namens T-Zellen verliehen wird, sagt Moore. Ihr Team hofft, in zwei Wochen die ersten Ergebnisse vorlegen zu können. „Eine brennende Frage ist: ‚Reduziert es die Wirksamkeit des Impfstoffs, weil es so viele Veränderungen hat?‘“, sagt Aris Katzourakis, der die Virusevolution an der Universität Oxford in Großbritannien studiert. Moore sagt, dass in Südafrika bahnbrechende Infektionen bei Menschen gemeldet wurden, die eine der drei dort verwendeten Impfstoffe von Johnson & Johnson, Pfizer-BioNTech und Oxford-AstraZeneca erhalten haben.


Zwei unter Quarantäne gestellte Reisende in Hongkong, die positiv auf die Variante getestet wurden, wurden laut Nachrichtenberichten mit der Pfizer-Impfung geimpft. Eine Person war aus Südafrika angereist; der andere wurde während der Hotelquarantäne infiziert. Forscher in Südafrika werden auch untersuchen, ob B.1.1.529 eine schwerere oder mildere Krankheit verursacht als andere Varianten, sagte Lessells. „Die wirklich entscheidende Frage betrifft die Schwere der Erkrankung.“ Bisher ist die Bedrohung, die B.1.1.529 über Südafrika hinaus darstellt, noch lange nicht klar, sagen Forscher. Unklar sei auch, ob die Variante übertragbarer sei als Delta, sagt Moore, denn derzeit gebe es in Südafrika geringe Zahlen von COVID-19-Fällen. „Wir sind in einer Flaute“, sagt sie. Katzourakis sagt, dass Länder, in denen Delta stark verbreitet ist, auf Anzeichen von B.1.1.529 achten sollten. "Wir müssen sehen, was dieses Virus in Bezug auf den Wettbewerbserfolg bewirkt und ob es an Prävalenz zunehmen wird."

Fluchtmutation (Escape-Mutation)


Könnten einige Impfstoffe die Evolution virulenterer Krankheitserreger vorantreiben?


Konventionelle Weisheit besagt, dass die natürliche Selektion hochtödliche Krankheitserreger entfernt, wenn der Tod des Wirts die Übertragung stark reduziert. Impfstoffe, die den Wirt am Leben erhalten, aber dennoch eine Übertragung ermöglichen, könnten somit die Zirkulation sehr virulenter Stämme in einer Population ermöglichen.


Hier zeigen wir experimentell, dass die Immunisierung von Hühnern gegen das Virus der Marek-Krankheit die Fitness virulenterer Stämme erhöht und die Übertragung hyperpathogener Stämme ermöglicht. Immunität, die durch direkte Impfung oder durch Impfung der Mutter hervorgerufen wird, verlängert das Überleben des Wirts, verhindert jedoch nicht eine Infektion, Virusreplikation oder -übertragung, wodurch die Infektionsperioden von Stämmen verlängert werden, die ansonsten zu tödlich sind, um fortzubestehen. Unsere Daten zeigen, dass Anti-Krankheits-Impfstoffe, die die Übertragung nicht verhindern, Bedingungen schaffen können, die das Auftreten von Krankheitserregern begünstigen, die bei ungeimpften Wirten schwerere Krankheiten verursachen.


Zusammenfassung des Autors

Es besteht die theoretische Erwartung, dass einige Arten von Impfstoffen die Entwicklung virulenterer („heißerer“) Krankheitserreger auslösen könnten. Diese Idee folgt aus der Vorstellung, dass die natürliche Selektion so „heiße“ Erregerstämme entfernt, dass sie ihren Wirt und damit sich selbst töten. Impfstoffe, die die Wirte überleben lassen, aber die Ausbreitung des Pathogens nicht verhindern, lockern diese Selektion und ermöglichen die Entwicklung heißerer Pathogene. Diese Art von Impfstoff wird oft als Leckimpfstoff bezeichnet. Wenn Impfstoffe die Übertragung verhindern, wie dies bei fast allen beim Menschen verwendeten Impfstoffen der Fall ist, wird diese Art der Evolution in Richtung erhöhter Virulenz blockiert. Aber wenn Impfstoffe auslaufen und zumindest eine gewisse Übertragung von Krankheitserregern ermöglichen, könnten sie die ökologischen Bedingungen schaffen, die es heißen Stämmen ermöglichen, aufzutreten und zu bestehen.


Diese Theorie erwies sich als sehr umstritten, als sie vor über einem Jahrzehnt zum ersten Mal vorgeschlagen wurde, aber hier berichten wir über Experimente mit dem Virus der Marek-Krankheit bei Geflügel, die zeigen, dass moderne kommerzielle Leaky-Impfstoffe genau diesen Effekt haben können: Sie ermöglichen die Weiterübertragung von Stämmen, die sonst zu tödlich sind fortdauern. Somit kann die Verwendung von undichten Impfstoffen die Entwicklung von Pathogenstämmen erleichtern, die ungeimpfte Wirte einem größeren Risiko für schwere Erkrankungen aussetzen. Die zukünftige Herausforderung besteht darin, herauszufinden, ob andere Arten von Impfstoffen, die bei Tieren und Menschen verwendet werden, ebenfalls diese evolutionären Risiken mit sich bringen könnten.

In Übereinstimmung mit unseren Ergebnissen zeigen klinische Beobachtungen auch, dass das Risiko einer schweren Erkrankung oder eines Todes bei COVID-19 mit dem Alter zunimmt, insbesondere bei älteren Erwachsenen mit dem höchsten Risiko. Dies könnte daran liegen, dass SARS-CoV-2 Spike-Proteine ​​das DNA-Reparatursystem älterer Menschen schwächen und folglich die V(D)J-Rekombination und die adaptive Immunität behindern können.


Im Gegensatz dazu liefern unsere Daten wertvolle Details zur Beteiligung von Spike-Protein-Untereinheiten an der Reparatur von DNA-Schäden, was darauf hindeutet, dass Spike-basierte Impfstoffe voller Länge die Rekombination von V(D)J in B-Zellen hemmen können, was auch mit einer neueren Studie, dass ein Spike-basierter Impfstoff voller Länge niedrigere Antikörpertiter induzierte als der RBD-basierte Impfstoff. Dies deutet darauf hin, dass die Verwendung von antigenen Epitopen des Spikes als SARS-CoV-2-Impfstoff sicherer und wirksamer sein könnte als der Spike in voller Länge. Zusammenfassend haben wir einen der potenziell wichtigen Mechanismen der SARS-CoV-2-Suppression der adaptiven Immunmaschinerie des Wirts identifiziert. Darüber hinaus implizieren unsere Ergebnisse auch eine mögliche Nebenwirkung des Impfstoffs auf Spike-Basis in voller Länge. Diese Arbeit wird das Verständnis der COVID-19-Pathogenese verbessern und neue Strategien für die Entwicklung effizienterer und sichererer Impfstoffe liefern.


Spike-Protein beeinträchtigt die V(D)J-Rekombination in vitro

Die Reparatur von DNA-Schäden, insbesondere der NHEJ-Reparatur, ist für die V(D)J-Rekombination essentiell, die den Kern der B- und T-Zell-Immunität bildet.


Bis heute wurden viele zugelassene SARS-CoV-2-Impfstoffe, wie mRNA-Impfstoffe und Adenovirus-COVID-19-Impfstoffe, basierend auf dem Spike-Protein voller Länge entwickelt.


Obwohl fraglich ist, ob SARS-CoV-2 direkt Lymphozyten-Vorläufer infiziert, haben einige Berichte gezeigt, dass infizierte Zellen Exosomen sezernieren, die SARS-CoV-2 RNA oder Protein an Zielzellen abgeben können. Wir testeten weiter, ob das Spike-Protein die NHEJ-vermittelte V(D)J-Rekombination reduzierte. Hierfür haben wir gemäß einer früheren Studie ein in vitro V(D)J-Rekombinationsreportersystem entworfen. Im Vergleich zum leeren Vektor hemmte die Überexpression des Spike-Proteins die RAG-vermittelte V(D)J-Rekombination in diesem in vitro-Reportersystem.


Zusammen zeigen diese Daten, dass das Spike-Protein die DNA-Reparatur im Zellkern direkt beeinflusst.

3.3. Spike-Proteine ​​behindern die Rekrutierung von Checkpoint-Proteinen zur Reparatur von DNA-Schäden